Praxisnahe und nachhaltige Qualifizierung für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren.
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Ein massgeschneidertes Integrationsprogramm für den Einstieg ins Schweizer Bildungssystem
Sprungbrett richtet sich an geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren, die mit dem Schweizer Bildungssystem noch wenig vertraut sind. Als vom Kanton Zürich zertifiziertes Programm (IAZH B-01-006) bietet Sprungbrett eine strukturierte, 11-monatige Vorbereitung auf ein INVOL oder ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ).
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Deutschniveau A1. Im Programm wird dieses gezielt bis zum TELC-Zertifikat A2 ausgebaut. Der Sprachunterricht ist dabei nicht isoliert, sondern wird durchgehend mit alltagsnahen Situationen verknüpft – vom Einkaufen über Behördengänge bis hin zur Kommunikation am Arbeitsplatz. So wird Deutsch nicht nur gelernt, sondern aktiv gelebt.
Die Methodik von Sprungbrett basiert auf dem Prinzip «Fördern und Fordern»: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein individuelles Coaching, das persönliche Stärken erkennt und gezielt ausbaut. Gleichzeitig wird ein verbindlicher Rahmen geschaffen – mit 40 Lektionen pro Woche, klarer Tagesstruktur und festen Regeln. Das schafft Sicherheit und bereitet auf die Anforderungen der Schweizer Arbeitswelt vor.
Neben der sprachlichen und schulischen Qualifizierung spielt die kulturelle Orientierung eine zentrale Rolle. Die Teilnehmenden lernen Werte, Normen und Gepflogenheiten der Schweiz kennen – von der Pünktlichkeit über den Umgang mit Vorgesetzten bis hin zum Verständnis des dualen Bildungssystems. Gemeinsame Ausflüge, Projektarbeiten und der Austausch in der Gruppe fördern das Ankommen und stärken das Selbstvertrauen.
Schritt für Schritt in die berufliche Zukunft – Sprungbrett bildet das Fundament für eine erfolgreiche Berufsausbildung in der Schweiz. Nach dem Programmabschluss stehen den Teilnehmenden verschiedene Anschlusswege offen.
Drei Säulen für eine erfolgreiche Integration – sprachlich, kulturell und praktisch aufeinander abgestimmt
Der Deutschunterricht bildet das Herzstück des Programms. Mit 8 Lektionen pro Woche wird das Sprachniveau systematisch von A1 Richtung A2 ausgebaut – mit dem Ziel, die TELC-Prüfung erfolgreich abzulegen. Ergänzt wird dies durch Mathematik, ICT und individuelles Lernatelier.
Kulturelles Verständnis ist der Schlüssel zur Integration. Die Teilnehmenden setzen sich mit Schweizer Werten, Umgangsformen und gesellschaftlichen Regeln auseinander – von Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bis hin zum respektvollen Miteinander am Arbeitsplatz.
Durch Einzelcoaching, praktische Werkstattprojekte und Schnupperlehren bei Praxispartnern sammeln die Teilnehmenden reale Berufserfahrung. Das Job Coaching begleitet sie individuell bei der Berufswahl und bereitet sie gezielt auf den nächsten Schritt vor.
In vier Schritten zum passenden Beruf – begleitet durch erfahrene Job Coaches, die jeden Teilnehmenden individuell unterstützen
Interessen, Fähigkeiten und Talente durch Gespräche, Tests und praktische Übungen systematisch identifizieren
Berufsprofile, Anforderungen und Ausbildungswege der Schweizer Berufswelt kennenlernen und einordnen
Schnuppertage und Praxiseinsätze in Branchen wie Pflege, Logistik, Gastronomie und Handwerk absolvieren
Gemeinsam mit dem Job Coach erreichbare Ziele definieren und einen konkreten Anschlussplan für BVJ oder INVOL entwickeln
Was Teilnehmende bei Sprungbrett gewinnen – von sprachlicher Sicherheit über berufliche Orientierung bis hin zu persönlicher Entwicklung
Was für die Teilnahme am Programm erforderlich ist – die Anmeldung erfolgt in der Regel über die zuständige Asylorganisation oder Fallführung
Lernen Sie Sprungbrett vor Ort kennen – wir freuen uns auf Sie!
Bitte wählen Sie nach Möglichkeit drei Optionen als Schnuppertag aus, da die Anzahl Schnupperplätze pro Tag beschränkt ist.
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